Willkommen

Sie befinden sich auf der Plattform zur historischen Rezeptforschung der Gastrosophie des Fachbereichs Geschichte an der Universität Salzburg. Die Datenbank dient als Sammlung historischer Kochbücher und Kochbuchhandschriften (vornehmlich aus der Barockzeit) und soll vor allem bei der quellenübergreifenden Auswertung sowie Analyse dieser unterstützen. 

14440

Rezepte in der Datenbank

20

Kochbuchquellen

Rezeptinspiration des Augenblicks:

Die Französche Karpfen zumahen
Erstlich schiepp* Ihm mach Ihm auf, schneyde* Ihm zu / Stigl*, in der mitten nach lengs voneinandter, mahe / nach zwerch Stigl*, darauß, daß bluett mueß alles / darbey bleyben, salz Ihm ein, nimb ein Kandl* Estreicher* wein, vnd grob zerschnitnen* zwifl* / Pfeffer Immer* Nägl* Stupp*, laß den fisch darin sieden* / hernach Reste* Rogers* brodt presl*, wohl Resch* // (43v) schits* an fisch, laß noch ein Sidl* / darnach Richts* / an es ist guett, /   [Anm.: „mahe / nach zwerch Stigl“: bedeutet ‚machen/schneide quer der Faser verlaufende Stücke/Filets‘. „ein Sidl / darnach“: dieser Slash stellt keinen Zeilenumbruch dar, sondern wurde vom Schreiber eingefügt.]